
Unruhe.Stand
Mir lag
das Warten
nie
keinen Tag
und auf keinerlei Arten
Stets wippten
unruhig mir die Knie
bis endlich die Ausflüchte kippten
Ich lag
auf der Wiese
den ganzen Tag
dacht an diese
eine Feine nicht meine
Doch meine Nase
roch das Holde
zarte Glück im Grase
Es kroch
wie durch Wurzeln
schien von Dir zu mir hin
innendrin in all meine Zellen
zu purzeln
Ich begann zu glühen
aufzublühen
dann starb leise die Sucht
Es wuchs zwar mit Wucht
aber auf sanfte Weise
inmitten der Wiese
aus meinem Trieb
eine kleine feine Frucht
Nun wartet sie still
geduldig und leise
auf den weiblichen Dieb
Auf jene die sie will
und welche ich dann
mit Entzücken
lang und süß beglücken
kann
