
Stille
Es gibt der Stillen viele
verloren
im Gewühle
halbvergoren
Gefühle
zwischen den Ohren
Ob hoch
oder tief
wohlgeboren
ängstlich Gedanken
wanken und kranken
über morsche Planken
Meiden
bekleiden noch
phantasievoll
das Loch
suchen es doch
voller Zweifel und Gram
Aber im Stillen
wächst Willen
ruht die Angst
schweigen Scham
und Schuld
vor denen Du bangst
Drum
winde Dich rum
und schnell über
sonst wird halt
das Leben
lauter eben und kalt
und noch viel trüber
Setze Samen
lausche deren Gemunkel
im Dunkel
nicht dem Amen
der Reinen anderen
derer die meinen
schon im Lichte zu wandern
Achsen werden
wachsen
mit Rädern und Pferden
Dich frei
von Morgensorgen
ins Heute tragen
einerlei
Gestern und Morgen
