
Bild mit Hilfe von Gemini und Paper Camera erstellt
Solantsch – Intergalaktische Nachtschattengewächse
Schreibübung in der Kurzgeschichtengruppe des Joyclub
Interstellare Spuckattacke mit verhängnissvollen Wirkungen!
Solantsch Würgreiz echauffierte sich selten, doch wenn, dann lief er kobaltblau an. Dann wurde es gefährlich und mensch war gut beraten, schleunigst ein paar Schritte rückwärts zu gehen. Denn Solantsche pflegten, einmal echauffiert, beim Schreien kleinste Tröpfchen in solch masse und Klebrigkeit zu versprühen, dass, überlebte man diese Attacke und fand sich Stunden später mit für Wochen stabiler Erektion und immensen Kopfschmerzen in einer Biomülltonne im Hinterhof wieder, die Tatsache fehlender Papiere und leerer Chipsbörse das geringste Problem waren.
Neben dem Ausufern-Lassen von ellenlangen Schachtelsätzen pflegten solche Exemplare intergalaktischer Nachtschattengewächse auch extrem stabil nachtragend zu sein, was, auf die Zukunft des menschlichen Opfers bezogen, oben beschriebenen Ausbruch noch eher harmlos erscheinen lässt.
Denn mensch ist nun ohne Existenznachweis, und darf von Pontius zu Pilates rennen, überall kleine Sträuße des sogar im Sonnensystem extrem seltenen Enzian mitbringen, um in der Solantsch eigenen, allgemein bekannt umfangreichen und Bakshish-Bürokratie irgendwann, vielleicht sogar sich nach Jahren als dienstbeflissene Mätresse oder Vorleger eines dieser kriminellen Giftspritzen vorführen zu lassen, neue interstellar taugliche Papiere zu bekommen. Wundsein ist übrigens in diesem Zusammenhang auch eine eher zu vernachlässigende Größe!
Alles nur wegen eines ursächlich eher nebensächlichen kleinen Faux-Passes, der bei keiner anderen Spezies, sogar nicht bei den eher leicht zu erregenden Wasp, solcherlei unangenehm zu nenneende Folgen hätte.
Schlimmer ist nur den Arachnidae zum Abschied die Hand zu geben. Aber das spränge hier den Rahmen und wäre wieder eine andere Geschichte für ein späteres Gänsehautvergnügen, liebe Leser!
