Frühlingsgedanken

Frühlingsgedanken

Poetische Schreibübung aus den sonntäglichen Wörtern der Kurzgeschichtengruppe im Joyclub

Frühlingsgedanken


Wenn der Nonnen
Klosterlocken
früh schon vor den Osterglocken
blühen
fromm ihre Wangen
gen nahen Lenz
in Vorfreud glühen


Die Löckchen keck
im Wind
wie Haselkätzchen wippen
würd ich so gern
als Lüfte Kind
ganz zart ums Eck
an ihrer Freud nur nippen


Auch wenn krumm der Reime Maß, ich hoff, mein gütig Leserschaft, Ihr werdet mich nicht in eurem zähen Winterfrust und Frustzement ungnädig sautieren. Ich wünscht denn, Eure Wahl würd doch dem pudrig zarten Flug der Apflelblüten froh entgegen sehnen wie mein Gemüt dem hellen Klang vom Sang der Rotkehlchen. Wie es frisch, ganz ohne Winterhohn, das nahende Heimspiel des Frühlings erwartet. Es sich ganz mit wippend Schwanz doch ohn Hyaluron plustert und voller hellster Zuversicht die ersten Hälmlein für der Kinderschar Nest in vielfach Flug emsig gen Astgabel trägt. Oh holde Winde, wippend Locken und gelbe Glocken, mein sei euer ganzer Dank, ihr kündigt mir vielfach Frohlocken, Tanz und Sang aus voller Brust! So ging ich nun selig heim, spielt mit der Feder Kiel und zaubert frohen Mutes diese Zeilen.

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